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BUND im Gespräch mit der SPD Kreistagsfraktion



Die SPD-Kreistagsfraktion und der BUND-Kreisvorstand kamen kürzlich zu einem gemeinsamen Gespräch in Bad Ems zusammen. Michael Albrecht (Vorsitzender der BUND-Kreisgruppe) und Carsten Göller (Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion) hatten ihre jeweiligen Mitglieder eingeladen, um sich über aktuelle klima- und umweltpolitische Themen im Rhein-Lahn-Kreis auszutauschen. Dabei wurden viele unterschiedliche Aspekte erörtert und Positionen ausgetauscht.

Albrecht und seine Mitstreiter wiesen auf den aus ihrer Sicht hohen Ressourcenverbrauch, beispielsweise durch die Erschließung neuer Baugebiete hin. Dabei wurde kritisiert, dass der Bodenverbrauch durch Siedlungsbau trotz demographischem Wandel unvermindert vorangetrieben wird. Vielmehr sollte in die Entwicklung von Ortskernen oder die Nutzung von Baulücken investiert werden. Die Punkte griffen die Sozialdemokraten gerne auf, da sie sich mit den eigenen Forderungen decken. Günter Kern (Staatssekretär a.D.) und Carsten Göller wiesen darauf hin, dass einige Gemeinden im Kreis Baulückenkataster erstellt haben und die Dorferneuerung als Förderprogramm des Landes viele Gelder für Vorhaben in den Ortskernen zur Verfügung stellt. Landrat Frank Puchtler, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm, wies aber auch darauf hin, dass im Kreis die Nutzung der Dorferneuerung nicht mehr das Niveau hat, wie noch vor einigen Jahren. "Hier können beispielsweise auch Privatleute bei der Sanierung oder Schaffung von Wohnraum in Ortskernen bares Geld erhalten", warb Göller für die Dorferneuerung.

Als weiterer Punkt wurde der Klimaschutz im Kreis und insbesondere durch die Kreisverwaltung im Gespräch erörtert. Frank Puchtler wies dabei auf einen Grundsatzbeschluss im Kreis hin, der schon unter seinem Vorgänger Günter Kern gefasst wurde. Nach diesem Beschluss werden bei allen Unterhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen an kreiseigenen Gebäuden immer auch energetische Maßnahmen oder die Installation von Solaranlagen auf den Dächern mit verwirklicht. "Wir konnten durch diesen Beschluss bis heute fast alle Gebäude energetisch sanieren und viel Dächer mit Solar belegen", so Puchtler. Die SPD-Fraktion will aber in Sachen Klimaschutz künftig mit weiteren konkreten Maßnahmen im Kreis voranschreiten. Dazu hat man einen Antrag in die Kreisgremien eingebracht und eine Diskussion mit den anderen Fraktionen und Gruppierungen begonnen. "Wir wollen konkrete Maßnahmen umsetzen und einen Klimaschutzmanager als fest Größe im Kreishaus etablieren", erläuterte Göller die Vorschläge der SPD. Er bedauerte aber auch, dass die Fraktionen der CDU und der Grünen bislang den SPD-Vorschlägen noch nicht zugestimmt haben, obwohl beide Fraktionen das Thema Klimaschutz in ihrer Agenda nach vorne gestellt haben.

Ein weiteres Thema war die Biodiversität im Kreis. Vorhaben wie "Weisel blüht auf", "Bienenfreundliches Nastätten" oder das Anlegen von Blühstreifen in Berghausen wurden im Gespräch als besonders positive Aktionen hervorgehoben. Die SPD-Fraktion und der BUND waren sich aber einige, dass auch in diesem Bereich weitere konkrete Maßnahmen folgen müssen. Michael Albrecht machte im Gespräch deutlich, dass die Biodiversität von hoher Bedeutung ist und es künftig größere Anstrengungen in allen Bereichen bedarf. Die immer noch steigende Zahl von Steingärten ist hier ein Negativtrend, dem es entgegenzuwirken gilt. Dies kann beispielsweise durch Vorgaben in Bebauungsplänen erfolgen oder durch Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit bei den Menschen im Kreis.

Werbeaktion im Rhein-Lahn-Kreis erfolgreich

In verschiedenen Gemeinden des Rhein-Lahn-Kreis wurden Sie in den vergangenen zwei Wochen angesprochen, Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu werden. Dabei konnten 141 neue Mitgliedschaften gewonnen werden. Die Zahl der neuen Mitglieder erhöht sich, durch Familienmitgliedschaften, sogar um 272 Personen. Insgesamt hat sich, gegenüber dem Bestand Anfang 2019, die Zahl der Mitglieder auf über 600 erhöht. Ein Umwelt- und Naturschutzverband kann nur so stark sein, wie die Summe seiner Mitglieder und Unterstützer. Wir danken den neuen Mitgliedern für ihre Entscheidung Mitglied zu werden. Sobald uns ihre Kontaktdaten vorliegen, werden Sie von der BUND Kreisgruppe Rhein-Lahn schriftlich informiert. Ebenso bedanken wir uns recht herzlich bei den Mitgliedern der Werbeteams.

Falls sie unseren Werbern nicht begegnet sind, können sie selbstverständlich jederzeit selbst initiativ werden und die Kontaktpersonen auf dieser Homepage ansprechen.



Werbeteam KW47


Werbeteam KW46

Begehung naturgemäßer Wald


Naturgemäße Waldwirtschaft und die Auswirkungen auf die Artenvielfalt; Klimaerwärmung; Artenverarmung durch überhöhte Wildbestände, war das Thema unserer Begehung am 1. August 2019. Die Führung erfolgte durch die Revierförsterin Anne Merg, die auch 1. Vorsitzende der Landesgruppe Rheinland-Pfalz der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft ist. Dabei wurde die Entwicklung der letzten 3 Jahrzehnte, von der Monokultur zum standorttypischen strukturreichen Mischbestand am Standort verdeutlicht. Die Ziele der naturgemäßen Waldwirtschaft sind:

"... die nachhaltige Erbringung ökonomischer, ökologischer und soziokultureller Leistungen des Waldes für Eigentum und Gesellschaft im Rahmen der Sozialpflichtigkeit. Der Wald muss so genutzt werden, dass  seine vielfältigen Funktionen dauerhaft erhalten, ggf. verbessert werden. Er soll auch zukünftigen Generationen für die Erzeugung des nachwachsenden Rohstoffes Holz, als Einkommensquelle, zur Erholung und Gesundheit, sowie als Lebensraum für Flora und Fauna, insbesondere der am jeweiligen Standort natürlich vorkommenden Arten, zur Verfügung stehen. Nach den Grundsätzen der naturgemäßen Waldwirtschaft bewirtschaftete Wälder erreichen dieses Ziel weitgehend. Über die Sozialpflichtigkeit hinausgehende Leistungen sind durch die nutznießende Gesellschaft zu honorieren." (1).

Quellenangabe: Bild und Text (1) aus Broschüre "Grundsätze", Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft e.V. (ANW), 02/2014.

Weitere Information siehe rechte Spalte unter Interessante Links:

TODESZONEN IM VORGARTEN


Man kennt sie als Schottergärten, Schotter-Schüttung oder unter der Bezeichnung „Gärten des Grauens“:

Steinwüsten eben, gern auch mehrfarbig umgesetzt und – wie zum Hohn mit einer einsamen Konifere oder einer Exoten-pflanze bewohnt, die um ihr Leben ringt. (Den Boden versauernde Hackschnitzel stehen diesem Übel nur unwesentlich nach.) Im schlimmsten Fall ist dieses Elend umgeben von ‚Vertikal-schotter‘, wie der Satiriker D. Wischmeyer die Gabionen-wand einst nannte. (1)

Es ist eine gedankenlose Mode: ‚Erde zu, alles weg – auch Gartenarbeit weg. Prima!‘ Wahrscheinlich sind den meisten Menschen, die solche Flächen anlegen, die weit-reichenden ökologischen Folgen und Zusammenhänge nicht bewusst. Auch nicht, die auf sie zukommende Mehrarbeit übrigens.

Der BUND im Rhein-Lahn-Kreis startet nun eine Aktion zu Aufklärung und Wandel. Wir bitten um breite Unterstützung, diese Todeszonen in Gärten und öffentlichen Flächen in blühenden Lebensraum zu wandeln und der Erde ihre lebendige Haut zurückzugeben. Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Stellen viele kleine Dinge tun, verändern das Gesicht der Welt.“ heißt ein afrikanisches Sprichwort – wir entscheiden, ob das eine tödliche Wirkung hat oder Leben fördert!

Neben allen ästhetischen Einwänden gegen das steinerne Elend (die Freude über Frühlings-Blüten scheint da irgendwie abhanden) sprechen gesundheitliche Aspekte und Gründe des Klima- und Artenschutzes gegen diese Flächen, die man nicht mehr guten Gewissens als Gärten oder Zierflächen bezeichnen kann. Hier ist das Leben gründlich vernichtet: die lebendige Humus-Schicht wurde abgetragen, der verbleibende Grund mit einer Folie abgedeckt und gegen tierische und pflanzliche Bodenlebewesen versiegelt. Das Ergebnis ist ökologisch so tot wie ein Stück Autobahn – heizt sich ähnlich schnell auf und es geht eben uns alle etwas an, was der Nachbar da so alles versteinert (1):

-Die über solchen Stein-Flächen flirrende Hitze heizt nicht nur das Klima auf, sondern hat auch auf unser Wohlbefinden einen Einfluss. Bluthochdruck, Schlafprobleme und Konzentrationsschwäche werden begünstigt, während das Kleinklima eines gesunden Naturgartens sauerstoffreich ist, kühlt, beständig die Luft filtert und beruhigend wirkt (Blick auf ‚Grün‘).

- Die gesunde dünne Haut der Erde besteht aus sehr lebendigem Humus, der CO2 speichert und mit jedem Steingarten ist aktuell wieder ein Stück Flächenfraß erfolgt - gegen die Natur und gegen ein stabiles Klima. Jeder Baum, jede Staude und jedes Kraut im Vorgarten speichert Kohlenstoff und unsere Garten-Pflanzen verschaffen dem Klima so ein Stück ‚Verschnaufpause‘ (2).

- Die Lebewesen im Humus erfüllen viele Funktionen und besonders für die Verrottung sind sie aktiv. Wenn wir ‚ihren Job‘ mit Plastikfolie verhindern, züchten wir vermehrt Bakterien- und Pilz-Kulturen. Wir sind gewohnt, dass jede Hunde- oder Vogel-Kacke, ebenso wie jede kleine Mäuse-Leiche und anderes, stillschweigend kompostiert und in Erde umgewandelt wird. In Steingärten müssen das wegen des fehlenden Bodenlebens Bakterien- und (Schimmel-)Pilz-Kulturen übernehmen. (3) Naturgärten duften, Stein-gärten sind ungesunde und oft stinkende Angelegenheiten.

- 76% aller Insekten sind gestorben und zwar, weil sie keinen Lebensraum finden. Habitat-Verlust heißt hier der Fachbegriff. (3) In der Flur ist es die Raum greifende und ‚abspritzende Landwirtschaft‘, die Lebensräume vernichtet und in den Siedlungsgärten sind es Monokultur-Grasflächen, Exoten- und Zuchtpflanzen ohne Nahrung für Insekten (z.B. Vollblüten) und eben jetzt die brutal vollständigen Totesstreifen ‚Steinschüttung‘. Durch das Insektensterben hungern die nächsten in der Nahrungskette: Kleinvögel und Kleinlebewesen am Boden, gefolgt von all denen, die diese wiederum zur Nahrung haben. Unser aller Lebensgrundlage torkelt – und der Verlust der Biodiversität ist sogar noch dramatischer für das Lebensnetz als der reine Klimawandel!

- Die Natur will stets heilen und beginnt bei den Flächen aus Steinen – die übrigens meist aus Indien oder China importiert werden (1) - mit der Besiedelung von Moosen und Flechten. Was tun Steinwüsten-Besitzer und -Besitzerinnen jetzt - mit Glyphosat abspritzen? Nur etwa 15% der Spritzmittel gehen n.u.I. in den Boden, der Rest verteilt sich in der Luft und wird von allen atmenden Wesen verinnerlicht….

Wir laden alle Engagierten ein, mit politischen Vertreterinnen und Vertretern in ein Gespräch zu gehen: Öffentliche Flächen müssen Vorbilder einer lebensfreundlichen Gestaltung sein und – wie in anderen Orten schon auf den Weg gebracht (vgl. 1) - soll generell die ökologische Versiegelung von Flächen entsprechend der Wasserwirtschaft gehandhabt werden bzw. das Anlegen solcher Flächen öffentlich problematisiert werden, zum Schutz von uns allen und der Zukunft unserer Kinder.

Einsicht ist besser als Nachsicht - der BUND hier im Rhein-Lahn-Kreis empfiehlt allen Steinflächen-besitzerinnen und -besitzern, sich für Lebendigkeit zu entscheiden und ihre Flächen zum Naturgarten umzugestalten. Professionelle Unterstützung erhalten sie z.B. von Frau Piwecki aus Hadamar, von der auch freundlicherweise das Foto unten stammt. www.naturgartenplanerin.de

v.i.S.P.G.:  A. Abel (Bad Ems), J.Wilke (Herold) - BUND Rhein-Lahn-Kreis
Kontakt: Jeannette Wilke, jeannette.wilke@t-online.de

Quellen zu diesem Text:

(1) Textbausteine aus „Steine statt Schneeglöckchen“, Frankfurter Allgemeine, 20.1.19, A. Diener
(2) vgl. „Die Humusrevolution“, Scheub/Schwarzer, oekom-Verlag 2017, S.65
(3) vgl. „Das große Insektensterben“, Dr. A.Segerer, ISBN-13:978-96238-049-6



Hecke - die kleine Schwester des Waldes

Bei strahlendem Sonnenschein führten am Sonntag einige BUND-Mitglieder*innen Schnittarbeiten an einer 900 m lange Hecke in der Gemarkung Herold durch. Dabei wurde aber  nur der Wander- und Spazierweg frei geschnitten, also kein Stock-Schnitt! Denn Hecken bieten Sichtschutz und Lebensraum für Hase, Igel, Haselmaus und viele Insekten. Das Schnittgut wurde wieder "eingefädelt".

Hecken reduzieren auch die Boden-Erosion, was in dieser Gegend besonders wichtig ist, da sich rundherum nur "gespritzte" Äcker befinden so weit das Auge reicht.



Pressemitteilung zu Klage gegen den Lahntalradweg

Rückzug der Klage aufgrund eines Formfehlers, Unterstützung des befreundeten Naturschutzverbands POLLICHIA

Für Irritationen hat der Rückzug der Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz gegen den geplanten Radweg durch das Naturschutzgebiet Gabelstein-Hölloch gesorgt. Hierzu erklärt Landesgeschäftsführerin Sabine Yacoub: „Wir mussten die Klage aufgrund eines Formfehlers, der uns bei der Bearbeitung des Posteingangs unterlaufen ist, zurücknehmen. Wir sind sehr froh, dass die POLLICHIA, ein befreundeter Naturschutzverband, unsere Bedenken zum Radweg teilt und sich dazu entschlossen hat, unter diesen Umständen selbst gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen.“

Der Vorwurf, der BUND habe seine Kritik während der Planung nicht geäußert, sei so nicht haltbar, betont Yacoub. Die Argumente des BUND seien lange bekannt. „Bereits 2007 haben wir ausführlich dargestellt, weshalb der geplante Radweg aus naturschutzfachlichen Gründen nicht durch das Naturschutzgebiet gehen darf. Aus diesem Grund hatten wir bereits einmal gegen den Radweg geklagt. Seither wurde zwar das Planungsrecht geändert, an den Plänen für den Fahrradweg hat sich aber nichts Wesentliches geändert”, betont Yacoub.

„Wir sind als BUND natürlich nicht gegen das Fahrradfahren und begrüßen grundsätzlich den Ausbau von Radwegen”, betont Michael Albrecht vom BUND Rhein-Lahn. Doch auch die Planung von Radwegen müsse naturverträglich erfolgen. In einer Mittelgebirgsregion kommt man auch bei Radwegen nicht um Steigungen herum. Deshalb ist eine alternative Streckenführung über die Höhe zumutbar, zumal der Lahntalradweg deutlich steilere Streckenabschnitte hat, zum Beispiel am Kloster Arnstein”, erläutert Albrecht.

Für Rückfragen: Sabine Yacoub, 06131-62706-0 oder 0174-9971892

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Sabine Yacoub
Landesgeschäftsführerin
BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)
Landesgeschäftsstelle Rheinland-Pfalz
Hindenburgplatz 3
55118 Mainz

Kohlekommission: Einstieg in den Ausstieg – aber zu wenig für das Klima

Die Kohlekommission hat einige gute Ergebnisse gebracht. Zur schmerzhaften Wahrheit gehört aber auch, dass sie deutlich hinter den Erfordernissen des Klimaschutzes zurückbleibt. Lesen sie hier ...

4. Umwelttag in Strüth



Am 16.09.2018 fand der 4. Umwelttag in der nur 300 Seelen großen Gemeinde vor und im Gemeindehaus statt. Im Haus fand zuerst einen sehr  lebendigen Gottesdienst statt mit Live Musik von 4 jungen Leuten, die auch durch ihren Gesang die Menschen zum Mitsingen aufforderten.
Danach folgte ein langer Vortrag von Andreas Neff vom Verkehrsministerium, natürlich zum Thema "E-Mobilität in RP".

Auf dem Vorplatz gab es verschiedene Stände sowie eine gute Auswahl an verschiedenen E-Autos und E-Fahrrädern.

Die BUND-Gruppe Rhein-Lahn ist ja nun auch Mitgied bei der EGOM mit einer Minimum-Einlage von 300,- €! Mittags erhielt die Gruppe, weil sie das 100. Mitglied geworden ist, eine Urkunde sowie einen kleinen Präsentkorb als Anerkennung! Dies nahm Bettina Krauß in Vertretung des Sprecherrats entgegen.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, was 10 aktive Menschen erreichen können, die vor einigen Jahren dort die "Energiegenossenschaft Oberes Mühltal", kurz EGOM, gründeten. Inzwischen besitzt die EGOM 3 eigene Autos, die in Strüth, Diethard und bald auch in Miehlen unterwegs sind und angemietet werden können! Näheres unter https://egom.de

Wildkatzenprojekt von BUND und Umweltministerium sucht Helfer


Bild Th. Stephan

"Um flächendeckend Daten zur Wildkatzenpopulation zu erhalten, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), gefördert durch das rheinland-
pfälzische Umweltministerium und unterstützt vom Landesamt für Umwelt in Mainz, ein Projekt gestartet. Das Besondere daran: Der BUND setzt dabei zum einen auf die wissenschaftliche Bearbeitung durch mehrere Wildkatzenexperten und zum anderen auf die Mithilfe von Bürgern, die Beobachtungen und vor allem auch Totfunde melden und dokumentieren sollen." So beginnt ein breit angelegter Artikel in der Rhein-Lahn-Zeitung vom 15.07.2018, der Mitte Juni auch in den Ausgaben Koblenz und Westerwald veröffentlicht wurde. Die Kreisgruppe Rhein-Lahn unterstützt diese Aktion und ruft Wildkatzen-Interessierten dazu auf, sich am Monitoring zu beteiligen.

Weitere Informationen:

Vollständiger Artikel der Rhein-Lahn-Zeitung

Projektbeschreibung Wildkatze Rheinland-Pfalz

Allgemeine Informationen Projekt Wildkatze



BUND Rhein-Lahn besucht Hof Hahlgarten



 

Hof Hahlgarten in Frücht ist seit 2001 ein Bioland-Gemischtbetrieb mit Tieren sowie Gemüse- und Blumenanbau und so führte Frau Weinig bei herrlichem Wetter die Gruppe auch zu allen Tieren des Hofes. Hier können die  Milchkühe  auf die Wiese laufen. Die Schweine leben in größeren Gruppen mit viel Bewegungsmöglichkeiten. Kein Ohr ist angebissen, kein Ringelschwanz verletzt. Sie sind zutraulich und lassen sich anfassen. Die Hühner leben auf einer Blumenwiese mit  großem Hühnerhaus und natürlich stolziert der Hahn zwischen ihnen herum.

Einmal pro Woche wird geschlachtet, wobei jedes Tier ohne Angst zum Schlachten geht, denn man sieht es dem Schlachtraum nicht an. Nebenan befindet sich der Dorfladen, wo man alle die Produkte dann kaufen kann. Sehr zu empfehlen ist die mit Chili gewürzte Blutwurst… Genau das taten dann auch alle Besucher, da es einfach gut tut, von Tieren zu essen, die ihre gesamte Lebenszeit in tiergerechter Haltung verbracht haben. Vom leckeren Geschmack ganz zu schweigen...

 

BUND Rhein-Lahn unterstützt Rehkitz-Rettung



Am 2.11.17 fand der BUND-Stammtisch in Diez statt. Der  Schwerpunkt lag auf der, von Jägern + Naturschützern gleichermaßen geforderten, Kitz-Rettung vor den Kreiselmähern, die die kleinen Rehe entsetzlich verstümmelten. Denn die Kitze laufen nicht weg sondern ducken sich nur ins Gras, wo die Ricke ihnen nicht helfen kann.
Marcus Federowitz (Bildmitte), der Jagdpächter in Birlenbach, berichtete von den Schwierigkeiten, denn entscheidend ist die gute Zusammenarbeit zwischen den Kitzrettern und den Landwirten. Nur durch 1 - 2tägige Vorinformation durch den jeweiligen Bauern darüber, daß und wo er mähen wird, können die Tierschützer alle Mithelfer rechtzeitig informieren + die Kitze suchen + wegtragen! In diesem Sommer hat der Pächter gemeinsam mit den Helfern 30 Kitze vor einem qualvollen Tod erretten können.

Die Kreisgruppe wird sich nun in dem Wintermonaten darum kümmern, ein solches Kitzrettungs-Projekt auch im Rhein-Lahn-Raum zu initiieren bzw. zu unterstützen.

Neuer Sprecherrat für BUND-Kreisgruppe Rhein-Lahn


von links: Bettina Krauß, Michael Albrecht, Elfriede Schmidt, Walter Ludwig, es fehlt: Armin Hillingshäuser


Nach dem Ausscheiden des langjährigen (19 Jahre!) 1. Vorsitzenden Matthias Boller wurde im Januar ein neuer Sprecherrat gewählt.

Die 5 Mitglieder sind Armin Hillingshäuser, Bettina Krauß, Elfriede Schmidt, Michael Albrecht + Walter Ludwig.

Sie werden nun an jedem ersten Donnerstag im Monat den Stammtisch in wechselnden Rhein-Lahn-Gebieten fortführen. Siehe aktuelle Termine.

Bei den Treffen geht um die Planung + Durchführung von notwendigen Aufgaben zum Naturschutz. Sie sollen aber auch eine Möglichkeit für Mitglieder + Interessierte sein, sich auszutauschen + vielleicht Anregungen mitzunehmen bzw. zu geben.

Jede*r ist willkommen, die/der mitmachen oder auch nur zuhören möchte.

Der Sprecherrat ist erreichbar unter rhein-lahn@bund-rlp.de !

Presseinformation, 30.03.2017: Klimaschutz zuerst! – Rechtspopulismus? Nein danke!

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein mischt sich in den Wahlkampf ein und plant zahlreiche Aktionen vor dem Klimagipfel COP23 in Bonn


Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein, ein überparteiliches Netzwerk von bereits 16 Verbänden aus Klima-, Umwelt-  und  Naturschutz  aus dem  Raum  Koblenz-Neuwied-Westerwald,  wird  sich  ab  sofort  in  den Wahlkampf  einmischen.  „Leider  wird  zurzeit  das  Thema  Klimaschutz  von  den  meisten  Parteien totgeschwiegen. Obwohl in Paris eine Begrenzung der Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad verbindlich vereinbart  wurde,  duckt  die  Politik  sich  weg.  Der  CO2-Ausstoß  verharrt  auf  hohem  Niveau.  Das  ist unverantwortlich gegenüber kommenden Generationen und das wollen wir ändern“, so Peter Thelen von den Naturfreunden und der BI gegen das AKW Mülheim-Kärlich.

Zur vollständigen Pressemitteilung (auf der Seite des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein)

"Koblenz bleibt BUNT": Großer Erfolg mit über 5000 Demonstranten!



Der Kurzfilm von Stephan van den Bruck zur Demo: "Melodie für Toleranz und Demokratie in Europa"

Mehr Infos & Fotos!

Pressemitteilung, 14.11.2016: Regionale Klimatour übertraf alle Erwartungen

An neun Tagen wurden über 300 CO2-freie Kilometer zurückgelegt, an 20 Stationen über 500 Menschen erreicht und für zwei Hilfsprojekte bereits 1550 Euro Spendengelder gesammelt.

„Unser Plan war schon ziemlich anspruchsvoll, neun Tage in Folge weitgehend CO2-frei Klimaprojekte am Mittelrhein und im Westerwald anzufahren, mit Rädern oder E-Fahrzeugen. Das haben wir geschafft. [...]"

Hier geht es zur Pressemitteilung

Klimatour, 6.Tag: Donnerstag, 03.11.










Station 17: Johannes-Gymnasium Lahnstein


Zurück im Rheintal, endlich wieder Flachetappen. Ziel war das ökologisch sehr engagierte Johannes-Gymnasium in Lahnstein. Seit vielen Jahren gibt es dort ein PV-Projekt. Beneidenswert auch der große Schulgarten mit Streuobst, Bienen, Gemüsen und allerlei Federvieh - Natur zum Anpacken. Der BUND Rhein-Lahn hatte die E-Mobilität in den Mittelpunkt gestellt, mit Unterstützung von Laufrad, Höhenwind und Privaten gab es E-Räder und -Autos zum Ausprobieren, einen halben Vormittag lang. Das E-Mountainbike forderte so manchen Jugendlichen heraus, die älteren Schüler und manche Lehrer drehten Proberunden mit verschiedenen Autos. Zahlreiche, hochinteressante Diskussionen über die Verkehrswende, den Klimaschutz, den Konsum usw. fanden auf dem Schulhof statt, und etwas Zeit blieb auch zur Besichtigung des Schulgartens und zur Verabredung von Folgetreffen. Etwas improvisiert, aber eine riesige Resonanz.


Mehr über die Klimatour: klimaschutznord.bund-rlp.de

Klimaschützer radeln für Fukushima-Kinder und afrikanisches Solar-Projekt



Start ist am Samstag, 29.10.2016 um 10 Uhr auf dem Luisenplatz in Neuwied, unterstützt von örtlichen Gruppen und politisch Engagierten. Ab 11 Uhr geht es dann mehrere Tage lang zu Umweltinitiativen, Firmen oder Bildungsstätten in Kettig, Mülheim-Kärlich, Koblenz, Niederwerth, Vallendar, Anhausen, Hachenburg und Langenbach im Westerwald.

Zur vollständigen Pressemitteilung

Hier der Flyer für die CO2-freie Klimatour

Die regionale Klimatour geht in die Verlängerung! Hier die weitere Termine.

„Die Erneuerbaren Energien brauchen keinen Welpenschutz“


Infoabend des Solarenergiefördervereins Deutschland und des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein, mit Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck, am 22.September, um 19:00 Uhr, im Dreikönigenhaus

 

CO2-Ausstoß muss teurer werden, damit weniger emittiert wird.  Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz werden wieder eins: Durch CO2 sparen. Der bisherige Zertifikatehandel hat sich als ungeeignet und lückenhaft erwiesen. Deutlich wirksamer sind CO2-Abgaben, ob als Steuer oder Lenkungsabgabe. Dann kann das EEG entlastet werden, und Bürger, Handwerk, Industrie bezahlen gerecht nach CO2-Ausstoß. In dieser Gemeinsamkeit kann der Klimawandel noch gestoppt werden. Mit diesem neuen Konzept tritt der Solarenergieförderverein Deutschland e.V. SFV, Infostelle Koblenz, nun an die Öffentlichkeit. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bündnis Klimaschutz Mittelrhein am 22.September, 19 Uhr, Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15, wird der Geschäftsführer des SFV, Dipl.-Ingenieur Wolf von Fabeck umfassend informieren. Von Fabeck: „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will, dass sich die Erneuerbaren Energien am freien Markt bewähren. Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz mehr, sie sind ausgewachsene Jagdhunde.“ Unter diesem Titel wird von Fabeck über die Notwendigkeit einer CO2- und Brennelementesteuer als Voraussetzung für einen fairen Handel mit Erneuerbaren Energien referieren.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Bernhard, Sprecher der SFV-Infostelle Koblenz, Tel. 97353840 Mail info@SFV-Infostelle-Koblenz.de.

Oder: BUND-Regionalbüro Koblenz, gleiche Tel.-Nr., regionalbuero-koblenz@bund-rlp.de

Gemeinsame Pressemitteilung, 16.07.2016: Neue starke Stimme für den Klima- und Umweltschutz in der Region

Zahlreiche Gruppierungen verstärken ihre Zusammenarbeit und starten Aktionsprogramm


 

„Stell dir vor, die Welt taumelt in das Klimachaos, und wir hier zuhause tun so, als hätten wir nichts damit zu tun! – Genau diese sich nicht nur in der Politik hartnäckig haltende Einstellung werden wir angehen, aktiver und stärker denn je“, so Oliver Hartmann, Vorsitzender der Naturfreunde Kettig. Hartmann, dem die örtlichen Maßnahmen besonders am Herzen liegen, ist einer der Gründungsmitglieder des neuen „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“, das sich jetzt im Umweltbüro des Dreikönigenhauses Koblenz zusammengeschlossen hat. Das regionale Bündnis besteht bereits aus über zehn Klima, Umwelt- und Naturschutzverbänden und Initiativen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Ab Ende August sind zahlreiche Veranstaltungen zu den Themen Atomausstieg, Energiewende und Umweltschutz geplant.


Dr. Thomas Bernhard, umreißt als Sprecher des Solarenergiefördervereins SFV, Infostelle Koblenz, die Zielsetzung des Bündnisses: „Unser Ziel ist es, Politik, Wirtschaft und Bevölkerung mit bislang leider viel zu wenig beachtenden Sachinformationen der Klima- und Energiefachleute zu konfrontieren und den Druck der aktiven Zivilgesellschaft auf die Entscheider zu verstärken. Paris muss endlich ernstgenommen werden, auch in Koblenz, Neuwied und im Westerwald!“


Hier geht es zur ganzen Pressemitteilung!

Eröffnung der regionalen Infostelle des Solarenergieförderverein


Das Dreikönigenhaus beherbergt die SFV-Infostelle, ISSO-Büros und Umweltverbände wie BUND und Ökostadt Koblenz


Der Solarenergieförderverein feierte am Sonntag, den 10. April, in Koblenz die Eröffnung der neuen regionalen Infostelle

Der Verein hat das Ziel die Erneuerbaren Energien mit Speichertechnik zu fördern, um so die Klimaerwärmung zu begrenzen. Die neue Infostelle ist seit dem 10.04.2016 im Umweltbüro des BUND, 1.Stock, eingerichtet.


Dr. Thomas Bernhard, der neugewählte Ansprechpartner des SFV in Koblenz, erläutert noch einmal die Zielsetzung: "Seit Paris ist klar, wie weit die Erderwärmung fortgeschritten ist. Unser aller Ziel muss sein: 1,5 Grad sollen nicht überschritten werden. Vor allem im Energiesektor wird viel CO2 freigesetzt, In den vergangenen Jahren hat der SFV das Verdienst gehabt, die kostendeckende Vergütung und dann das EEG für CO2-freie Erneuerbare Energie (EE) auf den Weg zu bringen. Aber 100% EE gibt es nur mit Energiespeichern. So kämpft der SFV auch für ein Markteinführungsprogramm für Energiespeicher, um diese kostendeckend zu betreiben. Erst dann werden diese in die Massenfertigung kommen und die Preise fallen. Nur schneller Aufbau von 100% EE kann die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen und mithelfen, die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu erhalten."

Weitere Presseinformationen:
Ansprechpartner ist Thomas Bernhard,

weitere Infos unter www.sfv-infostelle-koblenz.de und www.sfv.de

Erfolgreiche Aktionen zum Globalen TTIP-Tag am Sa, 18. April 2015


Am 18. April 2015 war der Internationale TTIP-Tag, an dem der BUND und viele weitere Organisationen zehntausende besorget Bürger und Bürgerinnen in Deutschland auf die Straßen brachten, um gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, TISA und CETA aktiv zu werden.  Mehr Infos...



Filmbeiträge zum Thema:

http://youtu.be/KM0cYNiV0rI

https://www.youtube.com/watch?v=Fvt-n1mu5Ec

https://www.youtube.com/watch?v=Sf_KCqqLPyM

 

BUND auf Erörterungstermin Mülheim-Kärlich


Der Rückbau des stillgelegten Atomkraftwerkes Mülheim-Kärlich soll in eine neue Phase gehen. Beim Erörterungstermin wurden über zwei Tage die Einwendungen der Abbauphase 2b erörtert. Diese beinhaltet auch den Abriss des Reaktordruckbehälters. Dabei sollen große Mengen radioaktiver Stoffe aus dem Atomkraftwerk unkontrolliert in die Umwelt abgegeben werden, warnt der BUND Rheinland-Pfalz. Der BUND hat auch mit seinen Sachbeiständen den Termin kritisch begleitet. Mehr...

Lahntalradweg

Warum geht an der Kyll, was an der Lahn nicht geht?

BUND-Position zum Lückenschluss zwischen Laurenburg und Geilnau.

RADWEGEVARIANTEN
Die vier vom Planungsträger vorgestellten Varianten.
Alle Umweltverbände favorisieren die drei ökologisch unbedenklichen und kosten-günstigen Bergvarianten, während die öffentlichen Planungsträger und die Bürger-initiative die ökologisch bedenklichen und teuren Talvarianten durchsetzen wollen.

KOSTENVERGLEICH der Varianten

ZUGVERBINDUNGEN zwischen Laurenburg und Balduinstein

Bahnlärmproblem bis 2016 lösbar


Streckenneubau ist Ablenkungsmanöver

Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. ist sich sicher: Im Rheintal könnte bald Ruhe einkehren, wenn die Bahn endlich die lauten Güterwaggons umrüsten würde. Die Technik ist vorhanden und mit vertretbarem Finanzaufwand einsetzbar. Bei der Vorführung „Leiser Rhein“ der Deutschen Bahn am 1.10.2012 wurde dies zum wiederholten Mal gezeigt. Wie bereits 2002 in Berlin und 2007 in Bingen, wurden die leisen Bremsen vorgeführt. „Statt immer nur vorzuführen, was machbar ist, müssen nun endlich Taten folgen“, fordert Matthias Boller, Sprecher für Verkehr im BUND Rheinland-Pfalz.

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Die zukunftswerkstatt einrich ist das Zentrum für erneuerbare Energien und ökologisches Bauen im Rhein-Lahn-Kreis.

Sie ist die erste Adresse für Bauherren und Sanierer, umwelt- und energiebewusste Kapitalanleger sowie ökologisch orientierte Umdenker.

bahnlärm im Rheintal



Der BUND unterstützt die Forderungen der BI "Pro Rheintal" und macht in seiner Pressemitteilung klar, das ein Streckenneubau die Probleme nicht löst. Statt 30 Jahre auf eine neue Strecke zu warten, sollten vielmehr endlich alle Waggons mit neuen, leiseren, Bremsen ausgestattet werden.

Zur Pressemitteilung
Zur Bürgerinitiative



Das AntiAtomNetz Koblenz organisiert unter anderem wöchentliche Montags- spaziergänge in Koblenz, Sonderzüge zu Großdemos und veröffentlicht AntiAtom-Rundbriefe.

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